Zen und Christentum - eine Veranstaltung mit Landesbischof Ulrich und Zen-Meister Polenski
Am 25. November fand im vollbesetzten Schleswiger Dom eine 'interreligiöse spirituelle Veranstaltung' mit Bischof Gerhard Ulrich und Zen-Meister Hinnerk Polenski statt. (Hier wurde diese Veranstaltung angekündigt.)
Auf Einladung des Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlags (sh:z) und des Osterberg-Instituts wollten sie über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Christentum und Zen zu sprechen. Die Betonung liegt auf dem Verbindenden.
Für die Teilnehmer war die Harmonie dieser Veranstaltung deutlich spürbar; besonders zum Ende hin wurde sie vertieft durch eine geführte Meditation von Hinnerk Polenski und anschließendes gemeinsames Singen - 'Dona nobis pacem'. Bischof Ulrich: 'Was uns verbindet, ist der Wunsch nach Frieden'.
Viele Momente der Stille und der inneren Berührung weckten bei allen Beteiligten den gemeinsamen Wunsch, diesen Weg weiter zu gehen.
'Viele Christen sehen den Zen-Weg als eine Möglichkeit, die Barrieren aufzulösen, die zwischen ihnen und der Erfahrung des Göttlichen stehen. (Sie) üben Zen und verlieren dabei nicht etwa ihr Christ-Sein, sondern vertiefen dieses sogar.' (Hinnerk Polenski)
Hinweis: Vom 1. bis 4. April 2010 findet im Osterberg-Institut ein Seminar mit dem Zen-Meister Hinnerk Polenski statt zum Thema 'Zen und Christentum'. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
"Der Weg von der Frömmigkeit zur Spiritualität" - Vorankündigung und Artikel von Bischof Ulrich
(sh:z, 25.11.2009)
"Brückenschlag: Westlicher Geist, östliche Weisheit" - Artikel von Hinnerk Polenski (sh:z, 25.11.2009)
Presseartikel über die Veranstaltung (sh:z 26./27.11.2009)