Daishin Zen Rohatsu 2010 - Sieben Tage wie ein Tag
Daishin-Zen ist ein offener Weg, eine Brücke zwischen östlicher Tradition und zeitgenössischem westlichem Geist.Die für den Europäer besondere Strenge der japanischen Tradition bleibt im Daishin Zen meist draußen. Aber einmal im Jahr, zum Rohatsu - der intensivsten Form des Sesshin, "sieben Tage wie ein Tag", nähern wir uns der klösterlichen japanischen Form weitgehend an. Ein intensives Übungsprogramm von 3 Uhr früh bis 23 Uhr abends mit zusätzlich "durchmeditierten" Nächten verschafft die Möglichkeit besonders tiefer Meditation.
Tiefe Stille, tiefer Schnee. Während draußen der Verkehr zum Erliegen kam, brachten wir den inneren Verkehr zum Stillstand, im Zazen. Kraft, Ausdauer, tiefe Versenkung. Und während draußen alles vereiste, erstrahlte in unserer Zendo die Sonne des Großen Herzgeistes - Dai Shin - in jedem einzelnen Teilnehmer.
Schon öfters gab es eine direkte Schaltung nach Japan, zu Reiko Mukai Osho, dem Lehrer unseres Zen-Meisters Hinnerk Polenski. Diesmal war die Verbindung umgekehrt, wir übertrugen unsere Zeremonie live nach Japan.
Teilnehmer-Stimmen:
"In eine so tiefe Stille bin ich noch nie vorher gekommen" - "Die ganze Umgebung - Alles war in meinem Hara"
"Zen-Meditation in dieser Intensität war ein ganz großes Geschenk"
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Kraftvolle Rezitationen wurden begleitet von der neuen Daiko-Trommel.
Hier ein Video-Clip der Zeremonie. Download der Audio-Datei mit Hannya Shin Gyo von der Zeremonie |
Bildergalerie vom Rohatsu | Teisho (Lehrvortrag) von Hinnerk Polenski: "Köstlichster Wein": "Wir sind Kinder aus reichem Haus, die im Wasser stehen und doch nach Wasser schreien". |