Zen und Christentum - eine Veranstaltung mit Landesbischof Ulrich und Zen-Meister Polenski

Zen, Mystik und Christentum ? zwei Traditionen, eine Weisheit?

Am 25.Nov. 2009 findet um 19 Uhr im Dom von Schleswig ein 'interreligiöser Dialog' mit dem evangelischen Landesbischof Gerhard Ulrich und dem Zen-Meister Hinnerk Polenski statt. Auf Einladung des Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlags (sh:z) und des Osterberg-Instituts kommen hier in Wort und Stille Menschen zweier Traditionen zusammen - was ist das Verbindende?

Viele christliche Zen-Schüler sagen, dass Zen für sie keine Konkurrenz ist, sondern im Gegenteil ihren Weg zur christlichen Religiosität völlig neu geöffnet hat. Es entstand ein neuer lebendiger Zugang, eine Vertiefung.

Hinnerk Polenski sieht als zentralen Berührungspunkt die Sehnsucht nach der Erfahrung dessen, was im Zen der Herzgeist ist (Daishin = Großer Herzgeist), und für viele Christen die direkte Gotteserfahrung, der Heilige Geist: Die Erfahrung der inneren Mitte.

Es entsteht ein Weg ? ein Weg der Übung (Zazen) bzw. des Exerzitiums, und gleichzeitig einer der Hingabe, der Offenheit, des Loslassens: ?Man kann Gott nicht suchen, sondern man muss sich von ihm finden lassen? (Graf Dürckheim).

Download: Artikel von Hinnerk Polenski (Syobu Sensei):
'Zen, Mystik, Christentum - zwei Traditionen, eine Weisheit?'